Bausparvertrag soll zugeteilt werden

Das Risiko ist ein wichtiges Element in der Bauindustrie und tatsächlich eines der Hauptelemente, die die Endkosten eines jeden Projekts erheblich beeinflussen können. Das dem Bauprozess innewohnende Risiko ist in den letzten 50 Jahren aufgrund einer Vielzahl von Faktoren erheblich gestiegen. Trotzdem hat sich der Prozess der Risikozuweisung nicht im gleichen Verhältnis geändert (Hartman, 2000). Die Risikoallokation erfolgt immer in einer Situation, in der mehr als eine Partei (Eigentümer, Auftragnehmer, Berater usw.) für die Durchführung eines Projekts verantwortlich ist. Sicherstellen, dass jedes Risiko erkannt und verwaltet wird, ist eine bewährte Methode in jedem Projekt. Diese Aktivität ist ein wichtiger Schritt, da diese Zuordnung das Verhalten der Projektteilnehmer erheblich beeinflussen und somit sowohl die Projektleistung als auch die Endkosten beeinflussen kann. NEC4 sieht eine Änderung der Gesetzlichen Bestimmung vor, wurde aber nur als sekundäre Optionsklausel aufgenommen. Wird die entsprechende Optionsbestimmung aufgenommen, so sieht sie vor, dass jede Gesetzesänderung ein Entschädigungsereignis ist. Sie sieht ferner vor, dass, wenn die Auswirkungen einer Gesetzesänderung auf die Senkung der Gesamtkosten hinauslaufen, der Vertragspreis verringert wird, um diesen Rückgang widerzuspiegeln. Erstattungsfähig, unter der im Wesentlichen alle Arbeiten auf Kosten-plus-Gebühr oder Kosten-plus-Incentive-Gebührenbasis ausgeführt werden. Zu den erstattungsfähigen Aufträgen gehören solche, bei denen sowohl die Ingenieur- als auch die Bauaufträge auf erstattungsfähiger Basis durchgeführt werden.

Ebenfalls enthalten sind Projekte, die Anreize erhalten, d.h. bei denen der Gewinn des Auftragnehmers aufgrund von Projektüberschreitungen oder Kosteneinsparungen schwankt. Erikson und O`Conner (1978) legen nahe, dass die Höhe der Risikoprämien, die mit Haftungsausschlussklauseln in Verträgen verbunden sind, auf dem Risikoverhalten des Auftragnehmers basiert. Mit anderen Worten, ein risikoscheuer Auftragnehmer würde eine höhere Prämie für eine Haftungsausschlussklausel als ein Risikoträger-Auftragnehmer annehmen. Die Ergebnisse dieser Studie zeigen jedoch, dass dies nicht der einzige Faktor ist. Die Höhe der Prämie richtet sich nach der Wahrnehmung des Haftungsausschlussklauselrisikos durch den Auftragnehmer. Das bedeutet, dass, wenn der Auftragnehmer das Risiko der Haftungsausschlussklausel hoch einnimmt, die Prämie hoch sein wird. Eine der wichtigsten Feststellungen der Studie ist, dass zwischen der Höhe der mit den Haftungsausschlussklauseln verbundenen Prämien und dem Vertrauensniveau zwischen den Vertragsparteien ein erheblicher Zusammenhang besteht. Die Wahrnehmung des Risikos von Haftungsausschlussklauseln bei geringen Vertrauensbeziehungen ist sehr hoch (Durchschnitt 4,4 von 5 Punkten). Die Wahrnehmung des Risikos von Haftungsausschlussklauseln bei hohen Vertrauensbeziehungen ist sehr gering (Durchschnitt 2,3 von 5 Punkten). Abbildung 1 zeigt diese Durchschnittswerte (basierend auf der 5-Punkte-Skala). Sobald der Vertrag eine Haftungsausschlussklausel enthält, um bestimmte Arten von Risiken auf den Auftragnehmer zu verlagern, beginnt dies.

Wird ein Risiko auf den Auftragnehmer verlagert und hat der Auftragnehmer keine Mittel, um das Auftreten oder Ergebnis des Risikos zu kontrollieren, so muss der Auftragnehmer entweder gegen ihn sorgen oder dem Angebotspreis eine Eventualität hinzufügen (Jergeas et al., 1994). Zwei neuere Studien deuten darauf hin, dass die Verwendung von Haftungsausschlussklauseln in kanadischen Verträgen eine Prämie zwischen 8 % und 20 % mit sich bringt, je nachdem, ob die Geschäftsbedingungen günstig oder ungünstig waren (Khan, 1998; Hartman, 1998; Zaghloul, 2001). Bei Projekten in Millionenhöhe kann ein solcher Anstieg natürlich sehr bedeutend sein. Eine zusätzliche, aber weniger sichtbare Risikoverlagerung auf den Auftragnehmer durch Haftungsausschlussklauseln stellt eine Reihe versteckter Kosten dar, darunter einen eingeschränkten Bieterwettbewerb, ein erhöhtes Potenzial für Ansprüche und Streitigkeiten und vor allem mehr widrige Eigentümer-Auftragnehmer-Beziehungen. Diese Studien untersuchen die fünf häufigsten Haftungsausschlussklauseln in Bauverträgen, die (1) Ungewissheit der Arbeitsbedingungen, (2) Verzögerungsereignisse, (3) Entschädigung, (4) Liquidation von Schäden und (5) die Ausreichende von Vertragsunterlagen umfassen.

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